Der Verein

 

Seit seiner Gründung konnte unser Verein jedes Jahr kontinuierlich neue Mitglieder begrüßen. Durch das breite Spektrum unseres Sportangebots können wir gezielt auf den Wunsch unserer Mitglieder nach Angebotsvielfalt reagieren. So entstanden im Laufe der Jahre viele Aktivitäten, die nicht nur Vergnügen, sondern auch Gesundheit mit sich bringen.

 Natürlich haben wir auch sportliche Aktivitäten im Programm, die weniger auf Gesundheit und Fitness ausgerichtet sind. Denn eins verbindet uns alle: Wir betreiben mit viel Vergnügen und aus Freude an der Bewegung unseren Radsport.

 

Zur Historie des RSV Düren von Wulf Walther - Ehrenvorsitzender

Durch fünf Jahrzehnte "gestrampelt" - erstellt aus Anlass des 50-jährighen Jubiläums

 

Durch fünf Jahrzehnte "gestrampelt"

Der Radsportverein Düren feierte rundes Jubiläum mit einem Festkommers

Fünf Jahrzehnte schon strampeln sie sich ab, treten in die Pedale ihrer "Drahtesel" und pflegen das Vereinsleben. Die Mitglieder des Radsportvereins Düren (RSV) feierten mit einem Festkommers in den Räumen der Kreissparkasse das erste vollendete halbe Jahrhundert.

Zeit für Wulf Walther, den Vorsitzenden des RSV, den Rückwärtsgang einzulegen und die vergangenen Jahre Revue passieren zu lassen. Franz Küpper vom früheren Radsportverein Düren 1910 scharte nach dem Krieg Radsportbegeisterte um sich und gründete mit diesen am 27. Juli 1949 eine Radsportabteilung innerhalb der Spielvereinigung Schwarz-Weiß Düren.

1967 machten sich die Radler von SW Düren unabhängig.

In der Zeit danach lernten die Räder immer mehr das eigenständige Rollen und so versammelten sich die Mitglieder 1967, um unabhängig zu werden. Damit war der Radsportverein Düren aus der Taufe gehoben. Unzertrennlich verbunden mit dem RSV ist das schon lange zum Radsportklassiker avancierte Rennen "Rund um Düren". Ab 1949 setzte der Verein die Radfernfahrt, die schon vor dem Weltkrieg ausgetragen wurde, fort - bis zum heutigen Tag.

Manfred Donike prägte den Verein bis zu seinem Tod.

Der Name Donike hat den Verein wie kein anderer geprägt. Dr. Manfred Donike, in den 50er und 60er Jahren Deutscher meister und Teilnehmer an der Tour de France, später auch als "Doping- Professor" berühmt geworden, wurde 1977 zum Vorsitzenden des RSV gewählt. Bis zu seinem Tod im Jahr 1995 füllte er dieses Amt aus. Zu seinen Ehren hat der RSV "Rund um Düren" um den Zusatz "Prof. Dr. Manfred Donike Gedächtsnisrennen" erweitert. Seine drei Söhne Manfred, Alexander und Andreas haben das Wirken ihres Vaters für den Radsport fortgesetzt. Der Bedeutung der Jugendarbeit räumte Wulf Walther in seiner Rede besonderen Raum ein: "Der RSV Düren hat schon immer viele Talente und Nachwuchsfahrer aus der eigenen Jugend hervorgebracht." Namen wie Ralf Dick, Norbert Beginn oder vor allem Sascha Henrix fallen in diesem Zusammenhang - unter vielen anderen - immer wieder. Dass andere Vereine junge Talente vom RSV abwerben, gehöre zum Alltag, räumte Wulf Walther ein, doch man lasse sich "nicht entmutigen". Schließlich sehe der Verein seine Arbeit auch unter sozialpolitischen Gesichtspunkten, fügte der Vorsitzende hinzu, getreu der Devise: "Besser, die Jungens fahren mit dem Rennrad auf der Straße, als dass sie auf der Straße liegen."

Zahlreiche Gratulanten aus Sport und Politik

Zum Jubiläum gratulierten unter anderem Vertreter des Radsportverbandes NRW, des Radsportbezirks Aachen und des Stadtsportbundes. Auch Dürens Vize-Bürgermeister Robert Halstein schloss sich an. Musikalische Abwechslung brachte das "Dürener Doppelquartett".