Pressemitteilungen (lokale Presse+Radnet)

Richard Banusch erhielt von BDR-Vizepräsident Günter Schabel das Führungstrikot der Müller Lila-Logistik-Rad-Bundesliga: Foto: Radnet

BANUSCH AUFTAKTSIEGER DER MÜLLER - DIE LILA LOGISTIK RAD-BUNDESLIGA U19

 

19.04.2015 | Kreuzau (rad-net) - Richard Banusch aus dem Landesverbandsteam Brandenburg hat bei dem deutschen Frühjahrsklassiker Rund um Düren das erste Rennen der «Müller - Die lila Logistik Rad-Bundesliga» der Junioren 2015 gewonnen. Damit ist der Vetschauer auch erster Gesamtführender in der wichtigsten deutschen Straßen-Rennserie. Zweiter wurde Georg Zimmermann (Auto Eder Bayern, den dritten Platz belegte Heiko Homrighausen (Sportforum Kaarst-Büttgen). Die Teamwertung gewann der LV Brandenburg vor Team Auto Eder Bayern und dem Sportforum Kaarst-Büttgen.

«Banusch hat verdient gewonnen, er war klar der stärkste Mann im Feld», lobte BDR-Vizepräsident Günter Schabel den Nachwuchsradsportler. «Er war während des Rennens immer präsent war und zeigte sich vorne», so Schabel gegenüber rad-net. Rund 25 Kilometer vor dem Ziel setzte sich Banusch am letzten Anstieg mit Zimmermann und Homrighausen vom Feld ab. Im Ziel in Kreuzau mussten die Junioren dann noch einmal drei lokale 6,4-Kilometer-Runden von Kreuzau über Üdingen und Winden zurück nach Kreuau fahren, wobei sich Banusch hier auf der letzten Runde entscheidend von seinen beiden Mitstreitern absetzen konnte.

Der 16-Jährige, der mit dem Geburtsjahr 1998 zum jüngeren U19-Jahrgang gehört, baute rund zehn Sekunden Vorsprung auf, den Zimmermann und Homrighausen nicht mehr schließen konnten. Richard Banusch überquerte so mit drei Sekunden als Solist vor Georg Zimmermann und Heiko Homrighausen den Zielstrich, die die Plätze zwei und drei im Sprint unter sich ausmachten.

Auf Rang vier fuhr mit 21 Sekunden Rückstand zum Sieger Moritz Augenstein (MLP Team Bergstraße LV Baden), der auch aus dem Feld herausfahren konnte. Ab Platz fünf fiel die Entscheidung im Massensprint eines noch rund 50 Mann starken Feldes, das eine halbe Minute nach Banusch ins Ziel kam.

«Die Junioren haben ein sehr spannendes Rennen auf dem schweren Kurs durch die Eifel geliefert. Dazu haben die Organisatoren wieder eine tolle Veranstaltung auf die Beine gestellt, bei der richtig gute Stimmung herrschte», zog Günter Schabel ein positives Fazit vom ersten Rennen der «Müller - Die lila Logistik Rad-Bundesliga». Die Männer starten am 10. Mai bei der Erzgebirgsrundfahrt in die Bundesliga-Saison, für die Frauen und Juniorinnen geht es mit einer Doppelveranstaltung am 24. und 25. Mai in Karbach und Merdingen los.

Der LV Brandenburg war die beste Mannschaft bei Rund um Düren 2015 - Foto: Radnet
Lennard Kämna (Mitte) gewann die Junioren-Bundesliga 2014, am kommenden Wochenende fällt der Startschuss zur Müller - Die lila Logistik Rad-Bundesliga 2015 in Düren. Foto: Archiv/Michael Deines

17.04.2015 15:03

Rund um Düren macht den Auftakt zur Rad-Bundesliga 2015

Düren (rad-net) - Der deutsche Frühjahrsklassiker Rund um Düren bildet am kommenden Sonntag, den 19. April, den Auftakt zur Müller - Die lila Logistik Rad-Bundesliga. Die Junioren U19 sind die Ersten, die die Saison 2015 in der wichtigsten nationalen Rennserie in Angriff nehmen.

Das Rennen für die 16- bis 18-jährigen Nachwuchsradsportler geht über insgesamt 101,9 Kilometer. Der Start erfolgt bereits um 8:50 Uhr auf der Hauptstraße in Kreuzau, von wo der Weg das Peloton über Winden, Untermaubach, Straß, Kleinhau, Brandenberg, Bergstein, Zerkall, Brück, Schmidt, Vossenack und Kleinhau wieder über Straß, Untermaubach sowie Winden zurück nach Kreuzau führt.

Im vergangenen Jahr hatte Lennard Kämna die Gesamtwertung der Müller - Die lila Logistik Rad-Bundesliga bei den Junioren U19 gewonnen, kurze Zeit später wurde er Weltmeister im Einzelzeitfahren. Kämna ist inzwischen der Junioren-Klasse entwachsen und fährt in seinem ersten Elite-Jahr, genauso wie der Zweit- beziehungsweise Drittplatzierte der Bundesliga 2014, Sven Reutter und Marcel Franz.

In Düren gehört unter anderem Leo Appelt zu den Favoriten, der 2014 als Rennfahrer des jüngeren Junioren-Jahrgangs unter anderem das Abschlussrennen der Rad-Bundesliga in Ingolstadt gewann. Der Niedersachse präsentierte sich in den vergangenen Tagen auch schon wieder in einer sehr guten Form und holte sich den Gesamtsieg bei der 40. Cottbuser Junioren-Etappenfahrt.

Die Männer starten am 10. Mai bei der Erzgebirgsrundfahrt in die Müller - Die lila Logistik Rad-Bundesliga, für die Frauen und Juniorinnen geht es mit einer Doppelveranstaltung am 24. und 25. Mai in Karbach und Merdingen los.

Foto: Hannes Schmitz - DZ

Fette-Reifen-Rennen“: 43 Jahre nach Didi Thuraus Sieg gewinnt der Sohn

Von: Hannes Schmitz  Letzte Aktualisierung: 20. April 2015, 12:10 Uhr Der jüngste Teilnehmer beim „Fette-Reifen-Rennen“ gönnte sich beim Start einen kleinen Vorsprung. Foto: Hannes Schmitz
DÜREN. Heftige Anstiege, rasante Abfahrten, Positionskämpfe, taktische Raffinessen: Das Radrennen „Rund um Düren“ mit Start und Ziel in Kreuzau, bot alles, was Radsportfreunde sich wünschen. Und auf einer Siegerliste fand sich ein Namen wieder, der einst im Profi- Radsport für Furore und auch beim heimischen Radklassiker Erinnerungen wach rief: Thurau. MEHR ZUM THEMA Rund um Düren: Drei Deutsche lassen das Feld hinter sich War es 1972 der spätere Radsportstar Dietrich (Didi) Thurau der als Sieger der Jugend A (heute Junioren) im Schneetreiben die Ziellinie in Düren überfuhr, trat diesmal Sohn Sven vom VfR Büttgen in Kreuzau in seine Fußstapfen und gewann das Rennen in der C-Klasse über 82,7 Kilometer in der erstklassigen Zeit von 1:26,49 Stunden im Spurt vor Steffen Reiche (RSC 77 Schwerte). Zwölf Fahrer waren im Ort nach einer Linkskurve auf die Zielgerade eingebogen und lieferten sich ein mitreißendes Spurtrennen. Mit dabei auch zwei Fahrer vom RSV Düren, die mit dem Ausgang des Rennens aber nichts zu tun hatten. Zwei und vier Sekunden lagen Joshua Schotten (10.) und Volker Bolte (11.) hinter dem Sieger zurück. „Eine Klasse-Leistung“, zollte RSV -Teamleiter Sven Rehbein seinen Schützlingen Lob. Mit Frank Meeßen (14.) platzierte sich ein weiterer RSV–Fahrer mit an der Spitze der Verfolgergruppe mit etwas über einer Minute Rückstand. „Unser Team hat sehr gut gearbeitet“, analysierte Sven Rehbein, „und hat die Vorgaben bestens umgesetzt“.

Auch Stunden nach dem Rennen der Eliteklasse war er wie Mannschaftskapitän Matthias Bertling angetan von den Leistungen der RSV-Fahrer, die letztlich Thorsten Blatz Platz acht bescherte und Thorsten Piniek (21.), Yannik Distel (25.) sowie Matthias Bertling (27.) gute Mittelplätze in einem Rennen, dass anspruchsvoller war als in den letzten Jahren. Vom Siegertrio Silvio Herklotz, Nils Politt und Heinrich Berger gab es vor der Siegerehrung viel Lob für Strecke und Zuschauer, als sie in einem lockeren Talk über ihre Eindrücke berichteten und von eine besonderen Atmosphäre sprachen. Anfeuernde Zuschauer überall an der Strecke, an der Kleinhauer Kreuzung trommelten die Sambamigos die Sportler nach vorne und im Ortszentrum begeisterte Zuschauer, die alle mit riesigem Beifall belohnten.

So auch die Starter beim „Fette Reifen“-Rennen, die einen Rundkurs absolvierten. Hochkonzentrierte Gesichter, voller Anspannung standen sie am Start. Und an der Seite ihre „Betreuer“ – die Mütter und Väter. In voller Rennmontur warteten die Fünf- Zwölfjährigen auf den Startschuss. Sean, der Jüngste, bekam einen kleinen Vorsprung, den er sich selbst gönnte, der kleine Mikka erhielt noch Ratschläge von seiner Mutter und dann ging die Post ab. Angefeuert von den Zuschauer kämpften sie, bis ihnen die Zunge aus dem Hals hing, vor allem immer dann, wenn sie am Eissalon vorbeifuhren. Immerhin fuhren die Jüngsten bis sechs Jahre zwei Runden je 1,1 Kilometer und die Älteren fünf. Gewinner waren sie letztlich aber alle und die Küsschen von Mama und Papa verdient.

Die Radsportgemeinschaft

Einen schönen Erfolg gab es für die Radsportgemeinschaft der Heinrich-Böll-Gesamtschule. Kilian Riebeling belegte in der Klasse U15 den zwölften Platz auf dem 27,5 Kilometer langen Rundkurs. Insgesamt zog Sven Rehbein vom RSV Düren das Fazit, dass das Sportereignis „Rund um Düren“ ein erstklassiger Renntag war. Der Klassiker wäre auch in diesem Jahr wieder die Nahtstelle zwischen den Amateuren und Profis gewesen, der wie schon so oft da Sprungbrett für erfolgreiche Radfahrerkarrieren war. „Fette-Reifen-Rennen“: 43 Jahre nach Didi Thuraus Sieg gewinnt der Sohn - Lesen Sie mehr auf http://www.aachenezeitung.de/lokales/dueren/fette-reifen-rennen-43-jahre-nach-didi-thuraus-sieg gewinnt-der-sohn-1.1072869#plx910452039

Vorbei an der Windener Schule: 109 Fahrer traten in die Pedale nach dem Start in Kreuzau. 43 erreichten aber nur das Ziel. Foto: Hannes Schmitz
Foto: Hannes Schmitz Mit ihren Sambatrommeln feuerten die „Sambamigos“ in Kleinhau die Fahrer kräftig an.
Foto: Hannes Schmitz Siegte mit 27 Sekunden Vorsprung: Silvio Herklotz. Foto: Hannes Schmitz
Sarkassen-Vorstand Udo Zimmermann (links) und Kreuzaus Bürgermeister Ingo Eßer gratulierten auch Sieger Silvio Herklotz. Foto: Hannes Schmitz

Rund um Düren aus DZ:  Drei Deutsche lassen das Feld hinter sich

Von: Hannes Schmitz  Letzte Aktualisierung: 19. April 2015, 21:06 Uhr

Von Hürtgen nach Kleinhau: ein kleiner Anstieg bei „Rund um Düren“, bei dem 66 Fahrer aufgaben. 

Vorbei an der Windener Schule: 109 Fahrer traten in die Pedale nach dem Start in Kreuzau. 43 erreichten aber nur das Ziel. 


19.04.2015 - KREUZAU. Sonnenschein, relativ angenehme Temperaturen, Sambarhythmen an der Strecke und überall begeisterte Zuschauer: ein idealer Tag für den Internationalen Radklassiker „Rund um Düren“, der seit fünf Jahren seine neue Heimat im Kreuzau hat und weiter haben wird, wie es aus dem Munde der Verantwortlichen verlautete. Erstklassiger Sport wurde beim „Prof. Dr. Manfred Donike Gedächtnisrennen“ geboten, das wie immer hervorragend vom Radsportverein Düren organisiert worden war. Die Pedalritter boten beim Berg- und Tal- Ritt durch die Eifel, den sie mit einem Höllentempo von teilweise knapp unter 40 Stundenkilometer absolvierten, bravouröse Leistungen. Nach langer Zeit gab es wieder einen deutschen Sieg, sogar einen dreifachen Erfolg durch Silvio Herklotz, der als Erster über den Zielstrich raste, seinen Mannschaftskollegen Nils Politt und Heinrich Berger auf Platz drei. In diesem Jahr sahen die Zuschauer keine Spurtentscheidung, sondern ein taktisches Rennen, das die beiden Fahrer vom Team Stölting in die Spitzenpositionen brachte. Bevor es aber so weit war, mussten rasante Abfahrten und giftige Anstiege auf der neuen Strecke bewältigt werden. Zunächst fuhr das Fahrerfeld des Eliterennens von Kreuzau aus geschlossen über Untermaubach und die zehnprozentige Steigung zur Kreuzung K 27 hoch und weiter Richtung Straß, wo dann das Rennen frei gegeben wurde. Und prompt ging in Richtung Kleinhau die Post ab. Alles blieb zusammen bei der Fahrt ins Rurtal, nach Schmidt hoch, hinunter Richtung Kall und herauf nach Vossenack und wieder auf der B399 nach Kleinhau. Dreimal wurde der Eifelkurs durchfahren, bis es dann wieder zurück nach Kreuzau ging.Der Anstieg nach Vossenack mit seinen rund 240 Höhenmetern auf relativ kurzer Strecke, insgesamt mussten über 1300 Höhenmeter bewältigt werden, war der Knackpunkt im 143,6 Kilometer langen Heimrennen des RSV Düren. In der zweiten Runde setzten sich gerade dort neun Fahrer ab, die sich erst in Kreuzau auf dem 6,4 Kilometer langen Rundkurs in ein Quintett und ein Quartett aufteilten.Wieder waren es die Mannen vom Stölting-Team, die die anderen „platt“ fuhren und ihren Mann nach vorne. „Gegen die Profis war schwer etwas auszurichten,“ meinte Matthias Bertling, Kapitän des achtköpfigen RSV-Düren- Teams, das mit einer tollen Vorstellung im Eliterennen überraschte. Kein Kraut gewachsen Gegen die Profis von Stölting und Kuota Lotto wäre letztlich kein Kraut gewachsen gewesen, resümierte der sportliche Leiter des RSV-Teams, Sven Rehbein. Aber: „Mit einer fantastischen Mannschaftsleistung haben es vier Fahrer nach einem aufmerksamen Rennen ins Ziel geschafft und Thorsten Blatz Platz acht erreicht.“ Thorsten Piniek (21.), Yannik Distel (25.) und Captain Matthias Bertling (27.) unterstrichen das hervorragende Auftreten des RSV-Teams in einem Rennen, „das schwerer war als sonst“.
Rund um Düren: Drei Deutsche lassen das Feld hinter sich - Lesen Sie mehr auf:
http://www.aachener-zeitung.de/lokales/dueren/rund-um-dueren-drei-deutsche-lassen-das-feld-hinter-sich-1.1072262#plx191832043

Rund um Düren aus DZ:  

Von: Carsten Rose

Letzte Aktualisierung: 15. April 2015, 08:14 Uhr

 

„Rund um Düren“ dieses Jahr mit einer neuen Streckenführung

 

15.4.2015 - DÜREN. Im Blickpunkt des Radrennens „Rund um Düren“ am kommenden Sonntag steht zweifelsohne die neue Streckenführung. Es geht nicht durch den Kreis Aachen, das Fahrerfeld dreht ausschließlich auf den Straßen des Kreises Düren seine Runden und legt mehr Höhenmeter als sonst zurück. „Wir haben die Eifel vor der Tür, also nutzen wir sie auch. Das ist kein Rennen für Weicheier“, erklärt Alexander Donike, Vorsitzender des RSV Düren. Den Anstieg hoch nach Rollesbroich gibt es nicht mehr, dafür geht es jetzt rauf nach Vossenack. Ein Knackpunkt, da sind sich Fahrer wie Verantwortliche einig. Die Panoramastraße zwischen Schmidt und Vossenack werde eine Härteprüfung, sagt RSV-Teamleiter Sven Rehbein. Viele Höhenmeter bedeuten auch teilweise größere Temperaturschwankungen: Zehn bis 15 Grad vom Start bis ins Ziel seien möglich. „Aber das macht ,Rund um Düren‘ zu dem, was es ist“, sagt Donike. Weiter noch: Auf der jetzigen Strecke könne man eine Weltmeisterschaft fahren. Bei ihrem Heimrennen über 143,6 Kilometer sieht die RSV-Riege die eigenen Rennfahrer in der Eliteklasse KT A/B mit etwa 150 Startern jedoch trotz Heimvorteils nicht im Spitzenfeld. „Es ist realistisch, dass Matthias Bertling aus der A-Klasse unter den Top 30 landet. Aber dafür muss sich jeder andere aufopfern“, zeigt Rehbein, selbst ehemaliger Fahrer, auf. Zum Kreis der Sieganwärter zählen er und Donike aus „einer Reihe guter Teams“ das Team Stölting aus Gelsenkirchen und Kouta Lotto. Das Team Stölting schickt mit Lennard Kemmna den Welt-, Europa-, und Deutschen Meister im Zeitfahren des vergangenen Jahres ins Rennen. „Er ist auf jeden Fall zu beachten“, meint Donike. Aus persönlichen Gründen sieht er auch den Kölner Nils Politt von Stölting weit vorne. Kuota Lotto hat Ende März noch mit einem Doppelsieg bei „Rund um Merken“ ihre Stärke präsentiert. Einen Massensprint beziehungsweise die Zielankunft einer größeren Gruppe erwarten weder Donike noch Rehbein: „Die Attacken beginnen ab Kilometer null, so war es auch in den vergangenen Jahren.“ Der scharfe Start ist am Samstag in Straß.

In der B-Klasse hofft Rehbein, zwei Starter unter die ersten 30 zu bekommen. Antreten werden Yannic Distel, Lukas Menzel und Michael Hover. Mehr Ambitionen auf das Podest haben die C-Fahrer im 200 Mann starken Feld. Für die Kapitäne Chris Dörfler und den 18-jährigen Joshua Schotten, der seine Rund-um-Düren-Premiere bei den Senioren feiert, zählen nur die vorderen Ränge. „Alles andere“, sagt Dörfler direkt, „als zu denken: ,Heute ist dein Tag, du gewinnst‘ macht keinen Sinn.“ Mit zu den Favoriten gehören laut Schotten die U 19-Bundesligafahrer. Zur Taktik will Teamleiter Rehbein nur so viel verraten: „Wir wollen das Rennen schnell und selektiv machen. Am liebsten sollen etwa zehn Mann den Sieg unter sich ausmachen – möglichst zwei davon von uns.“ Es sei alles auf die Kapitäne ausgerichtet. Wer am Ende dann oben steht, ist für Dörfler und Schotten zweitrangig, Hauptsache, es wird eine „gute Teamleistung“. „,Rund um Düren ist noch ein richtiges Rennen, das zeigt, das Radsport noch ein Teamsport ist“, sagt Dörfler. Beide Fahrer haben sich die Strecke am vergangenen Wochenende angeschaut und sich die Schlüsselstellen eingeprägt. „Rauf nach Vossenack wird auf jeden Fall eklig“, weiß Schotten, der im vergangenen Jahr bei den Junioren noch kurz vor Schluss in einer Kurve stürzte und 15. wurde. Auch auf der neuen Strecke gibt es in Kreuzau vor Start und Ziel eine Linkskurve, in die besser keine größere Gruppe auf einmal einlenken sollte. „Rund um Düren“ dieses Jahr mit einer neuen Streckenführung – Lesen Sie mehr auf: http://www.aachener-zeitung.de/sport/aktuell/rund-um-dueren-dieses-jahr-

Jahreshauptversammlung  RSV Düren – Positive Eindrücke

 

Düren, 9.1.2015 (RSV-HST): Auch im 65. Gründungsjahr ist der RSV Düren immer noch auf sehr hohem Niveau erfolgreich. Dies unterstrich der 1. Vorsitzende Alexander Donike in der Jahreshauptversammlung, die am Freitag, 9. Januar 2015 im Hotel „Zum Alten Brauhaus“ in Birgel vor 46 Mitgliedern stattfand. Die Versammlung verlief aber nicht so stürmisch wie der orkanartige Wind außerhalb des Versammlungslokales. In seinem ausführlichen Jahresbericht betonte A. Donike  dass sich  der Verein weiterhin in ruhigem Fahrwasser bewege. Die Arbeit der Vergangenheit trägt gute Früchte, was sich besonders bei den drei Hauptveranstaltungen, wie Rund um Düren, die RTF und Rund in Düren niedergeschlagen hat. Er bedankte sich ganz besonders bei allen Mitgliedern die bei den vorgenannten Aktivitäten sehr großen Einsatz und Energie gezeigt haben. Ohne diesen unermüdlichen Einsatz sind solche Veranstaltungen nicht durchführbar.

Weiterhin bedankte er sich auch sehr herzlich bei allen Sponsoren für die außerordentliche finanzielle Unterstützung der genannten Veranstaltungen, frei nach dem Spruch: „Ohne Moos nix los“!

Alexander Donike konnte nur sehr positive Eindrücke in seinem Jahresbericht der Mitgliederversammlung vermitteln. Der Verein ist nach wie vor sehr gut aufgestellt. Die Altersstruktur der Mitglieder konnte wiederum erheblich nach unten verbessert werden, dies wolle man auch weiterhin energisch vorantreiben  durch gezielte Jugendarbeit sowohl im Rennrad- wie auch im Mountain-Bike-Bereich.

Bei den im vergangenen Jahr durchgeführten Rennen wurden durch weitere gezielte Maßnahmen die vielfältigen Arbeiten und Dienste auf vielen Schultern verteilt. Zudem konnten durch Aufrufe in der lokalen Presse und im  Internet zahlreiche Helfer als Streckenposten für Rund um Düren angeworben werden. Der Vorstand des RSV ist auch weiterhin bemüht weitere Helfer für die vielen zukünftigen Aufgaben zu finden um die älteren Mitglieder des Vereins zu entlasten versicherte Alexander Donike.

Durch eine Änderung des Streckenverlaufes bei Rund um Düren am 19. April d.J. haben wir etwas Entspannung  bei den Polizeikräften aber auch bei den Helfern, da wir den Bereich in der Städteregion Aachen herausgenommen haben, wir fahren jetzt nur noch durch den Kreis Düren betonte A. Donike. Entsprechend positiv fiel auch der sportliche Rückblick ins vergangene Jahr aus. Die beiden Rennen Rund um Düren und Rund in Düren waren wiederum hervorragend organisiert und ohne Zwischenfälle durchgeführt worden. Die Vorbereitungen für die anstehenden Rennen dem Klassiker „Rund um Düren“ - die 82. Auflage am 19.4.2015 wieder in Kreuzau und  „Rund in Düren“  am 19. Juli 2015 Im Stadtzentrum Düren auch mit geändertem Verlauf, sind schon in vollem Gange.

Die Berichte der Fachwarte für den sportlichen Bereich wie  RTF und Ausfahrten fielen durchweg positiv aus. Zum Leidwesen einiger Mitglieder wurde erstmals keine Vier-Tage-Tour durchgeführt, hierfür soll es in diesem Jahr als Ersatz eine sogenannte Drei-Tage-Fahrt im Bereich Benelux geben. Der Jugendbetreuer Stephan Nickel konnte ebenfalls nur gute Nachrichten vermelden, unsere Jugendfahrer hatten zahlreiche Siege und Platzierungen im abgelaufenen Jahr eingefahren. Mit dem Rurtal Gymnasium konnte die Korporation der  AG „Rennrad“  weitergeführt werden. Im Bericht des Pressewartes wurde die lokale Presse lobend erwähnt, die wie immer sehr positiv über den RSV berichtet habe. Zu den weiteren Aufgaben des Pressewartes gehört auch die Pflege des Internetauftrittes des RSV hier wurde im November eine komplett neue Seite erstellt, die wohl bei den Benutzern angekommen zu sein scheint, was sich in der sehr hohen Zahl der Zugriffe seit der Änderung niederschlägt. 

Die Aktivitäten im Team Düren wurden von Sven Rehbein präsentiert, er konnte auf zahlreiche Erfolge seines Teams hinweisen. Zu dem betonte er, dass es ihm Gelungen sei wieder jüngere Fahrer aus der Region in das Team Düren erfolgreich zu integrieren.

Der Kassenwart Winfried Hilke konnte ebenfalls nur Positives berichten, die Kassenlage ist zwar nicht berauschend aber immer noch im Rahmen des Machbaren, was natürlich den Beifall der Anwesenden fand. Aber auf Grund von erhöhten Versicherungsgebühren und höheren Abgaben an die Verbände in 2015 könne sich die Kassenlage aber schnell ändern und  in eine Schieflage abgleiten, betonte Hilke. Man sollte sich hierüber schon einmal Gedanken machen.

Zu den weiteren Regularien wurde Richard Adler zum Versammlungsleiter gewählt, da im Verein im Zweijahresrhythmus Ergänzungswahlen getätigt werden müssen. Nach Verlesung eines sehr positiven Berichtes der Kassenprüfer, beantragte R. Adler zunächst die Entlastung des Kassenwartes und danach die Entlastung des Vorstandes. R. Adler  dankte allen für die gute Arbeit im abgelaufenen Jahr, bevor er zu den entsprechenden Wahlen kam.  

Zuerst musste der 2. Vorsitzende neu gewählt werden, hier war der Vorschlag auf Widerwahl von Sven Rehbein. Das Votum war absolut einstimmig. Der Kassenwart Winfried Hilke kandidierte nicht mehr als Kassenwart, da er sich beruflich nach Österreich verändert, hierfür konnten wir Patrick Jörres gewinnen, der ebenfalls ein einstimmiges Votum erhielt. Für den ausgeschiedenen Zeugwart J. Herdarden, ebenfalls eine berufliche Veränderung allerdings nach Spanien, hierfür übernimmt Thomas Howe die kommissarische Leitung. Die weiteren Wahlen: Heinz van Wersch Widerwahl zum Schriftführer ebenfalls einstimmig. Ebenfalls einstimmig wiedergewählt wurden Raimund Waberski und Stephan Nickel als Beisitzer.  Zwei weitere Kassenprüfern wurden neu gewählt: Thorsten Piniek und Lukas Menzel.

Nach Abschluss der Wahlen wurden noch weitere Punkte abgearbeitet u.a. lag noch  ein Antrag auf Beitragserhöhung für Erwachsene um 4€ für 2016 vor. Der Antrag erhielt ein einstimmiges Votum.

Vor Ende der Versammlung wurden noch folgende Enrungen für verdiente Mitglieder durchgeführt:

 

- 10 Jahre Mitgliedschaft: 

  • Simon Donike
  • Frank Herford
  • Heinz Stüttgen

- 20 Jahre Mitgliedschaft: 

  • Markus Höterkes

- 25 Jahre Mitgliedschaft 

  • Jakob Hermanns
  • Winfried Hilke
  • Josef Hergarden 

- 40 Jahre Mitgliedschaft 

  • Peter Krumpen
  • Walter Rau
  • Die Ehrung von Alexander Donike wurde durch den Ehrenvorsitzenden Wulf Walther vorgenommen. 

Alexander Donike dankte allen Anwesenden für die harmonische Versammlung und wünschte den Radsportlern allzeit gute Fahrt.

 

Kaum hatte Benjamin Sydlik das Hauptfeld überrundet, setzte er sich wieder an die Spitze. Der Dortmunder fuhr „Rund in Düren“ einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg heraus vor Dirk Schumann und Timm Rüger. Foto: Abels - AVZ

Dortmunder fährt souveränen Start-Ziel-Sieg heraus

DÜREN. Eigentlich wollte er nach dem Start „nur mal Gas geben und testen, was geht“, räumte Benjamin Sydlik bei der Siegerehrung der 41. Auflage des Radrennens „Rund in Düren“ ein. Aber der Fahrer der OSG Westfalen Dortmund legte auf dem 800 Meter langen Rundkurs mit Start und Ziel auf dem Marktplatz ein derart hohes Tempo vor, dass ihm keiner der anfangs knapp 60 Konkurrenten in der Hauptklasse folgen konnte.

Schon nach wenigen der insgesamt 80 Runden hatte der Dortmunder mehr als 20 Sekunden Vorsprung auf ein Verfolgertrio herausgefahren, gegen Hälfte der Renndistanz hatte Benjamin Sydlik das von Routinier Lars Teutenberg angeführte Hauptfeld bereits überrundet.

Vielleicht wäre das Rennen spannender verlaufen, hätte der Kölner Teutenberg nicht den Start verschlafen. Der Drittplatzierte der DM in Einzelzeitfahren erreichte erst Sekunden nach dem Startschuss den Marktplatz. Er jagte zwar dem Feld noch hinterher, machte Platz um Platz gut, an die Spitzenfahrer aber kam er nicht mehr heran.

Ungefährdet gewann Benjamin Sydlik von der Spitze weg sämtliche Prämienwertungen im „Großen Preis der Sparkasse Düren“, den er mit einem überlegenen Start-Ziel-Sieg in bester Ausreißermanier für sich entschied. Er absolvierte die 64-Kilometer-Distanztrotz gefährlich nasser Strecke mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von mehr als 42 km/h.

Ein Tempo, das auch die Fahrer des gastgebenden RSV Düren nicht mitgehen konnten. Als bester belegte Michael Hover am Ende den 11. Platz, direkt hinter dem Aachener Routinier Stephan Schruff. Den zweiten Platz sicherte sich im Sprint Dirk Schumann (Team Starbikewear), vor Timm Rüger (RV Blitz Spich). Für Michael Schweitzer, der das Verfolgertrio über weite Strecken des Rennens angeführt hatte, blieb nur der undankbare vierte Platz.

Das unter nasskaltem Wetter leidende Rennen war so selektiv, dass am Ende nur ganze 13 Fahrer in die Wertung kamen. Pünktlich zum Start des Hauptrennens hatte Regen eingesetzt und dafür gesorgt, dass die wenigen Zuschauer, die die wilde Hatz rund um Markt und Annakirche verfolgen wollten, die angrenzenden Cafés aufsuchten oder vorzeitig wieder den Heimweg antraten. Entsprechend enttäuscht waren die Organisatoren des RSV Düren, die doch mit deutlich mehr Zuschauern gerechnet hatten. „Die Kosten sind zwar dank unserer Sponsoren gedeckt“, erklärte der RSV-Ehrenvorsitzende Wulf Walther. Er ließ aber offen, ob das erst im vergangenen Jahr wiederbelebte Rennen angesichts des organisatorischen Aufwands eine Zukunft haben wird. Als das Rennen in den 90er Jahren noch freitagabends zum Auftakt des Stadtfestes unter Flutlicht ausgetragen wurde, war die Zuschauerresonanz doch deutlich größer, verfolgten immer mehrere Hundert Stadtfestbesucher die wilde Hatz der Rennfahrer auf dem engen Stadtkurs und spendeten den Fahrern reichlich Applaus.

Vom Pech verfolgt waren die Junioren des RSV Düren. Joshua Schotten und Glen Ponath hielten sich lange Zeit in der Spitzengruppe ihres Rennens, mussten dann aber beide nach einem Defekt ihre Ambitionen auf einen Podestplatz begraben. In der Männer C-Klasse verpasste Frank Meeßen einen Treppchenplatz nur knapp. Er belegte den vierten Platz, Ralf Dick vom RRC Düren-Merken wurde Siebter.

Die Verantwortlichen des RSV Düren richten ihren Blick jetzt nach vorne. Am 19. April steht die 82. Auflage des nationalen Radklassikers „Rund um Düren“ im Kalender – dann wieder mit Start und Ziel in Kreuzau und hoffentlich deutlich mehr Zuschauern.

Rund in Düren 2014

Es geht wieder „Rund in Düren“

Traditionsreiches Radrennen durch die City erfolgreich wiederbelebt

Am 23. August findet in der Dürener Innenstadt wieder ein Radrennen statt. Neu bei „Rund in Düren“ ist das Fette-Reifen-Rennen für Kinder und Jugendliche. Über alles Wichtige und Neue informierte der RSV Düren in dieser Woche im Hause von Hauptsponsor Sparkasse Düren. Schirmherr der Veranstaltung ist wieder Bürgermeister Paul Larue.

 

Bericht und Foto: Ralf Schwuchow, Super Sonntag, Düren:

Düren. Am 23. August geht es wieder „Rund in Düren“. Für die 41. Auflage des Radrennens verspricht der veranstaltende RSV Düren wieder faszinierenden Sport.

Bis 1998 war es eine gute Tradition, mitten in der Dürener Innenstadt ein Radrennen durchzuführen. Damals hieß der Sieger Jens Heppner, der im gleichen Jahr übrigens eine Etappe bei der Tour de France gewann, die er 1992 als Zehnter der Gesamtwertung beendet hatte. In Fünfer- oder Sechserreihen drängte sich zu dieser Zeit das Publikum am Straßenrand, erinnert sich der Dürener Ex-Profi Sascha Henrix, der sein Heimatrennen 1997 gewinnen konnte. Der Termin am Stadtfest-Freitag war hierfür natürlich optimal, aus Sicherheitsgründen in den Folgejahren aber nicht mehr zu halten.

15 Jahre dauerte es deshalb bis zur Wiederbelebung des Traditionsrennens, für die sich vor allem Bürgermeister Paul Larue stark gemacht hatte. Der Auftakt im letzten Jahr war zwar vor allem von der Zuschauerresonanz noch ausbaufähig, trotzdem hat sich der RSV Düren entschlossen, einen zweiten Versuch zu starten. Und auch diesmal hat Bürgermeister Larue wieder die Schirmherrschaft übernommen. Möglich machen das neben dem zuverlässigen Helferteam aus den eigenen Reihen die treuen Sponsoren, allen voran die Sparkasse Düren, in deren Haus in dieser Woche auch wieder die Pressekonferenz stattfand.

Faszinierendes Highlight

Vorstandsmitglied Udo Zimmermann nannte „Rund in Düren“ wegen der spannenden Positionskämpfe, die man als Zuschauer so hautnah erleben könne wie sonst nur ganz selten beim Radsport, ein faszinierendes Highlight im Veranstaltungskalender des Kreises Düren. Die Sparkasse Düren sei deshalb nicht nur aus Tradition, sondern auch aus Leidenschaft wieder gerne mit dabei.

Fahrer bauen selbst auf und wieder ab

Das Gleiche gilt übrigens auch für die Rennfahrer des RSV Düren: „Wir sind wahrscheinlich die Einzigen, die vor dem eigenen Rennen alles aufbauen und hinterher auch wieder selbst alles abbauen“, dankt RSV-Vorsitzender Alexander Donike, früher selbst ein erfolgreicher Amateurrennfahrer, neben den Sponsoren auch den eigenen Mitgliedern.

Wie faszinierend der Radrennsport ist, kann man am Samstag, 23. August, ab 18.15 Uhr erleben. Um diese Zeit beginnen die Rennen der U19 und der C-Klasse über 60 Runden. Die Elite wird um 19.10 Uhr auf die 800 Meter lange Strecke geschickt, die vom Markt (Höhe Café Extrablatt) über Kaiserplatz, Victor-Gollancz-Straße, Weierstraße, Wilhelmstraße, Ahrweilerplatz und Oberstraße zurück zum Markt führt. Die Elite wird 80 Mal an den Zuschauern vorbeifliegen. Erwartet werden jeweils rund 120 bis 150 Rennfahrer, die sicher für ein ganz schönes Gedränge sorgen werden.

Fette-Reifen-Rennen

Statt eines Derny-Rennens mit Motorrädern als Schrittmachern wie im Vorjahr wird es diesmal bei „Rund in Düren“ mit einem „Fette-Reifen-Rennen“ losgehen. So nennt der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) Radrennen für Kinder und Jugendliche, von denen es in Verbindung mit örtlichen Radsportclubs jährlich im gesamten Bundesgebiet über 100 gibt. Das Besondere dabei: Gestartet werden darf nicht mit einem Rennrad, sondern mit einem ganz normalen Fahrrad, dessen Reifen - daher der Name des Rennens - mindestens 30 mm breit sein müssen. Die 3- bis 6-jährigen Kinder fahren drei Runden, die 6- bis 14-Jährigen drehen sechs Runden durch die City. Der Startschuss fällt um 17 Uhr. Anmelden kann man sich für das Fette-Reifen-Rennen bei der Sparkasse Düren, im Stadtcenter und im Café Extrablatt sowie am Renntag bis eine Stunde vor dem Start bei der Rennleitung.

„Woanders sind diese Rennen sehr beliebt und erfolgreich“, weiß Heinz Stüttgen vom RSV Düren. Jetzt hofft der für seine gute Nachwuchsarbeit bekannte Verein, dass auch in Düren viele Kinder und Jugendliche die Gelegenheit nutzen und mal reinschnuppern im Rennalltag. „Es wäre schön, wenn wir weitere Kinder für unseren Sport begeistern könnten“, hofft Stüttgen.

Bike Hero gesucht

Der Sieger des Fette-Reifen-Rennens darf übrigens (natürlich mit den Eltern als Begleitung) an einem Radsportcamp des BDR teilnehmen, das vom 3. bis zum 5. Oktober in Luxemburg stattfindet. Am Ende des Camps ermitteln dann alle Teilnehmer den „BDR Bike Hero“. (rs)

Lokale Presseartikel mit und über den RSV Düren und Rund um Düren

 

 

Aus Dürener Zeitung Lokal

„Rund um Düren“: Im Höllentempo in Richtung Ziellinie
Von: Hannes Schmitz 
Letzte Aktualisierung: 27. April 2014, 20:25 Uhr

Sie bolzten Tempo und hatten wahrscheinlich für die Schönheit der Eifel keinen Blick. Mit 41,5 Stundenkilometern jagten die Radler über Höhen und durch Täler. Foto: Hannes Schmitz

KREUZAU. Der Wettergott war launisch beim Internationalen Radrennen „Rund um Düren“ mit Start und Ziel in Kreuzau. Mal neckte er die Radrennfahrer mit Sonnenschein, mal drohte er mit dunklen Wolken und grüßte zu Beginn des Tages mit einer Schauer.
Alarmsignale für die Amateure und Profis in den Sättel. Nasser Asphalt sowie glitschige oder seifige Oberflächen blieben den Pedalrittern beim Ritt durch die Eifel erspart. Das Manfred-Donike-Gedächtnisrennen bot erstklassigen Sport und wurde keine Höllenfahrt, wohl aber mit einem Höllentempo absolviert und einer nervenaufreibenden Millimeter-Entscheidung im Spurt beendet.
Ganz knapp setzte sich Dylan Groenewegem vom Cycling Team de Rijke vor Remko de Brake (Metec Continental Cyclingteam) durch. Eine Entscheidung, die mit dem bloßen Auge fast nicht zu erkennen war. Auf dem dritten Platz landete Phil Bauhaus vom Team Stölting. Ein Finish auf der Hauptstraße in Kreuzau, das die vielen Zuschauer begeisterte und elektrisierte.
Positiv äußerten sich auch die Fahrer, die von der „Kreuzauer Atmosphäre“ angetan waren. Bevor aber der junge Niederländer nach 135 Kilometer über den Zielstrich fuhr, lief ein abwechslungsreiches Rennen über steile Anstiege und rasante Abfahrten ab. Zunächst fuhr das Fahrerfeld des Eliterennens geschlossen über Untermaubach und die zehnprozentige Steigung zur Kreuzung K 27 hoch und trottete im Aufwärmtempo bis zur Umgehung Gey.
Und auf der Bundesstraße ging in Richtung Vossenack die Post ab. Noch alle zusammen fuhren sie ins Kalltal hinab und dann wurden beim Anstieg nach Rollesbroich die ersten Attacken gefahren. Vorbei war es mit der Gemütlichkeit, schnell wurde bei den 23 Teams à acht Fahrern die Spreu vom Weizen getrennt. Elf Fahrer setzten sich ab, der „große Rest“ blieb im Hauptfeld, das aber im Verlauf des Rennens weiter auseinandergerissen wurde.
Bis zur Kallbrücke hielten die Fahrer vom Dürener Cycleteam Hergarden um Kapitän Diego von Looy sowie Yannick Distel und Roland Siebert das Tempo mit, blieben aber dann bei den Ausreißversuchen im Hauptfeld. Eine weise Entscheidung im Nachhinein, wie Sven Rehbein vom verantwortlichen RSV-Team meinte. Sie kamen ins Ziel und unter die Top 30, ein großer Erfolg.
Mit dem Ausgang des Rennens hatten sie aber nichts zu tun. 50 Sekunden Vorsprung hatte die 11er-Gruppe, als sie nach knapp 100 Kilometern die Kreuzauer Ortsgrenzen wieder erreichte. Dann begann das faszinierende Spektakel. Fünf Runden à 6,6 Kilometer mussten im Ort zurückgelegt werden, und auf einmal machte das Hauptfeld Dampf. Da wurde nochmals Tempo gebolzt, der Abstand verringerte sich immer mehr und vor der letzten Runde waren sie wieder alle zusammen.
Aber dann begannen auf den letzten Kilometern die Positionskämpfe, die Teams brachten ihre Sprinter in Stellung und mit über 50 Stundenkilometern jagten sie dem Ziel entgegen. Hauchdünn entschieden zugunsten von Dylan Groenewegem, der drei Stunden, 14 Minuten und 28 Sekunden für die Strecke brauchte und einen Schnitt von 41,5 Stundenkilometern fuhr.
Besser sah es für die Dürener Teilnehmer in der C-Klasse aus. „Gutes Teamwork“ attestierte Sven Rehbein seiner Mannschaft. Entscheidend war die Fahrt aus dem Kalltal heraus auf die Eifelhöhe. Eine 14-köpfige Spitzengruppe bildete sich, in der Christian Dirkner und Michael Hoven den Anschluss hielten und im Gesamtklassement Rang acht beziehungsweise Rang fünf belegten. Und noch eine freudige Überraschung für den RSV. Wie Sparkassenvorstand Udo Zimmermann ankündigte, könnte er sich vorstellen im kommenden Jahr das „Fünfjährige“ in Kreuzau zu feiern, das sich als Start- und Zielpunkt von Rund um Düren etabliert hat.

Michael Hover der beste Fahrer des RSV
Von: Hannes Schmitz 
Letzte Aktualisierung: 28. April 2014, 17:23 Uhr

Bis kurz hinter Bogheim befanden sich die Fahrer in der Neutralisierungsphase. Dann gaben die Pedaltreter mächtig Gas. 
Foto: Hannes Schmitz

KREUZAU. Spannende Rennen auf dem Rundkurs in Kreuzau, heftige Anstiege und rasante Abfahrten, Positionskämpfe, taktische Raffinessen: Das Radrennen „Rund um Düren“ mit Start und Ziel in Kreuzau bot alles, was Radsportfreunde sich wünschen
Und auch die Radsportler selbst äußerten sich positiv über den Austragungsort, eine glänzende Organisation und fantastische Zuschauer. Von der besonderen „Kreuzauer Atmosphäre“ war die Rede, von der auch der Sieger des „Elite-Rennens“ Dylan Groenewegen im Gespräch mit unserer Zeitung angetan war. Er hatte nach 135 Kilometern im Spurt die schnellsten Beine und siegte mit Reifenbreite vor seinem Landsmann Remko de Brake und Phil Bauhaus.
Ein Wahnsinns-Rennen auf den letzten paar hundert Metern und Geschwindigkeiten über 50 Stundenkilometern, das die Zuschauer elektrisierte und zu Anfeuerungsstürmen hinriss.
Der Resonanz bei den Renn-Besuchern und der Zusammenarbeit mit der Gemeinde Kreuzau ist es wohl mit zu verdanken, dass sich Sparkassendirektor Udo Zimmermann das „Fünfjährige“ in Kreuz- au vorstellen kann. Zum vierten Mal fand der Radklassiker in der Voreifel statt, der von den Fahrern für seine anspruchsvolle Streckenführung geschätzt wird. Diego von Looy, der Gastfahrer, und Yannik Distel vom Cycleteam Hergarden erreichten mit Rang 29 und 31 beachtliche Erfolge.
Besonders Interesse galt aus Dürener Sicht der Männer C-Klasse, in der Michael Hoven den fünften und Christian Dörfler (beide RSV Düren) den achten Platz erreichten. Lukas Menzel vom RSV wurde 24. und Xiaohan Zhang vom Rad-Renn-Club Merken 31.
Toller Radsport wurde auch in den anderen Klassen geboten. In der U19 tauchte ein bekannter Name aus der ehemaligen Radsportszene auf. Sven Thurau kam auf den vierten Platz. Da wurden bei Älteren Erinnerungen wach. Der spätere Radsportstar Dietrich (Didi) Thurau kam als Sieger der Jugend A (heute Junioren) 1972 im Schneetreiben auf der Zielgeraden in Düren an. Einen schönen Erfolg gab es für die Radsportgemeinschaft Heinrich Böll-Gesamtschule. Till Bardenheuer wurde bei den Schülern U15 Fünfter und Kilian Riebeling 14. Insgesamt zog Sven Rehbein vom RSV Düren das Fazit, dass das Sportereignis ein erstklassiger Renntag war. Der Klassiker wäre auch in diesem Jahr wieder die Nahtstelle zwischen den Amateuren und Profis gewesen und wäre oft schon das Sprungbrett für Radfahrerkarrieren gewesen.

Düren“: Rehbein traut seinen Fahrern einiges zu

Von: Franz Sistemich  - Letzte Aktual.: 25. April 2014, 18:37 Uhr

Freuen sich auf Sonntag: Sven Rehbein, Alexander Donike, Arnd Sevenich und Max Plönnes (von links). Foto: sis

KREUZAU. Nein, Sven Rehbein kribbelt es nicht in den Beinen. Der Sportliche Leiter des Radsportvereins Düren würde keinesfalls noch einmal das Radrennen „Rund um Düren“ bestreiten wollen. Oft hat er es absolviert, doch ist er froh, dass er vor über einem halben Jahr seinen Rücktritt vom Radsport erklärt hat: „Ich freue mich, dass ich jetzt organisieren kann und als Sportlicher Leiter die jungen Fahrer unseres Cycleteams Hergarden unterstützen kann.“

DIE DATEN DES 81. RADRENNENS „RUND UM DÜREN“

Das Manfred-Donike-Gedächtnis-Rennen findet am Sonntag statt. Start und Ziel ist die Hauptstraße in Kreuzau ungefähr in Höhe der Grundschule.

Das erste Rennen, das der Männer-C-Klasse, startet um 8.40 Uhr. Es folgt um 9.05 Uhr das Rennen der Junioren U19, das wie das der C-Klasse durch die Eifel führt. Um 9.30 Uhr werden die Schüler U13 und U16 auf den Rundkurs in Kreuzau geschickt. Das Hauptrennen der Elite-Fahrer, die rund 135 Kilometer durch die Eifel zurücklegen, beginnt um 13 Uhr. Um 13.15 Uhr fällt der Startschuss für die Jugend U17 und um 13.20 Uhr der für die Senioren-Masters, die auch auf einem Rundkurs durch Kreuzau fahren.

Der Rundkurs durch die Eifel kann mit gewissen Sperrungen, die zwischen fünf und zehn Minuten dauern, in Fahrrichtung des Rennens von den übrigen Verkehrsteilnehmern befahren werden.

Die Radrennfahrer der Elite-Klasse passieren Kleinhau gegen 13.19 und 14.18 Uhr, Rollesbroich um 13.40 und 14.38 Uhr, Schmidt gegen 13.55 und 14.55 Uhr sowie Bergstein gegen 14.12 und 15.13 Uhr. Nach ihrer zweiten Runde werden sie Straß gegen 15.25 Uhr erreichen und dann wie auf dem Hinweg über Untermaubach Richtung Kreuzau fahren, wo sie über Üdingen und Windens Maubacher Straße noch einige Runden absolvieren.

Und dennoch: Bei aller Lockerheit sind die Fahrer des Hergarden-Teams ehrgeizig. Beispielsweise Max Plönnes, der mit Michael Hover, Manfred Lubberrich, Marcel Speis, Yannik Zohren, Fredrich Dahmen und Lukas Menzel bereits um 8.40 Uhr mit der C-Klasse auf eine Runde durch die Eifel geht. „Ich würde mich freuen“, sagte der 24-jährige Student, „wenn ich wieder unter den ersten 30 Fahrern ins Ziel komme.“

Aber Plönnes denkt auch an die Mannschaftskollegen: „Wir wollen als Team stark fahren und wenn dann ein anderer die bessere Tagesform hat, dann werden wir schauen, dass wir ihn weit nach vorne bringen.“

Weit nach vorne heißt für Sven Rehbein: „Ich traue unseren Fahrer durchaus einen Platz unter den ersten drei Fahrern der C-Klasse zu.“Etwas anders sieht es bei allem Ehrgeiz dann doch bei den Elite-Fahrern aus. Arnd Sevenich: „Wir treten schon gegen Fahrer an, die ein bis zwei Klassen besser sein. Dennoch wollen wir versuchen, drei bis vier unserer Fahrer bis ins Ziel zu bringen.“ 

 Das wäre für ihn, Thorsten Piniek, Yannik Distel, Markus Schnock, Nick Runia sowie die Gastfahrer Diego van Looy, Roland Siegberg und Jarno Reimers, die mit den Trikotnummern 71 bis 78 unterwegs sind, schon ein Erfolg. Wobei: Schon allein am Beispiel van Looys zeigt sich der Unterschied zu den Dürenern: Der Belgier hat in dieser Saison schon über 20 Rennen bestritten, die Dürener gerade mal eine Handvoll.

Bis zu 24 Mannschaften mit bis zu 180 Radrennfahrern werden am Sonntag ab 13 Uhr das Hauptrennen bestreiten. Zu den Favoriten zählen die Fahrer des niederländischen Teams Jo Piels, dessen Vorjahressieger Geert van Weijst möglicherweise nur Reservefahrer ist, sowie die Pedaltreter des deutschen Teams Stölting. Zwischen 16 und 16.30 Uhr steht der Sieger fest.

Sein Name könnte wie der von vielen anderen „Rund um Düren“-Siegern dann auch bei einem Profi-Team auftauchen; denn: „Der Sieg bei unserem Rennen hat schon einen großen Stellenwert,“ weiß Sven Rehbein. „Rund um Düren“ gehört schließlich zu den vi

Rund um Düren“: Sieger 2013 ist nur zweite Wahl

Von: Franz Sistemich

Letzte Aktualisierung: 2. April 2014, 17:01 Uhr 

Düren/Kreuzau. Geert van der Weist gewann im vergangenen Jahr den Schlussspurt auf der Kreuzauer Hauptstraße. Der Niederländer war der schnellste Fahrer des 80. Radrennens „Rund um Düren“. In diesem Jahr findet die 81. Veranstaltung möglicherweise ohne den Titelverteidiger statt.

Denn der Sieger spielt bei seinem Mannschaft aktuell nur eine Nebenrolle: Das Cycling Team Jo Piels hat van der Weijst nur als Reservefahrer für das Rundstreckenrennen am Sonntag, 27. April, gemeldet.

„Das wundert uns schon“, sagte Heinz Stüttgen vom RSV Düren, der dieses internationale Rennen veranstaltet. Die Frage ist: Sind die anderen Fahrer noch stärker als der Vorjahressieger? Oder hat Geert van der Weijst abgebaut? Egal wie die Frage beantwortet würde: Für Sven Rehbein, der beim ersten „Rund um Düren“ nach Ende seiner aktiven Laufbahn als Teamleiter des Cycleteam Hergarden Düren des RSV fungieren wird, gibt es nicht den Favoriten auf den Sieg bei diesem anspruchsvollen Radrennen durch die Eifel: „Bei der Tour de France gibt es einen kleinen Kreis, bei uns spielen viele Faktoren eine Rolle, so dass selbst ein Außenseiter eine Siegchance hat.“ 

Auf das Podest auf der Kreuzauer Hauptstraße, wo sich zum vierten Mal in Folge Start und Ziel befinden wird, wird wohl kein Fahrer des RSV Düren klettern: „Wir streben einen Platz unter den ersten 20 Fahrern an“, sagte Rehbein.

Bisher haben 18 Rennställe für das Eliterrennen„Rund um Düren“ über 135 Kilometer gut 140 Fahrern gemeldet. 180 Radrennfahrer können maximal auf die Strecke geschickt werden. Sie führt von Kreuzau über Winden, Untermaubach, Straß, Kleinhau, Hürtgen, Vossenack, Rollesbroich, Strauch, Schmidt, über Zerkall und Bergstein wieder auf die Runde durch die Eifel bis eben wieder nach Kleinhau. Von dort aus fahren die Rennfahrer wieder zurück nach Kreuzau, wo sie noch fünf lokale Runden bis zur Zieleinfahrt absolvieren müssen. Ankunft wird je nach Rennverlauf zwischen 16 und 16.30 Uhr sein.

Aus Dürener Nachrichten:

Radsportklassiker „Rund um Düren“ am Weißen Sonntag

Von: Dietmar Engels Letzte Aktualisierung: 2. April 2014, 17:15 Uhr

Radsportklassiker „Rund um Düren“ am Weißen Sonntag - Lesen Sie mehr auf: http://www.aachener-nachrichten.de/lokales/dueren/radsportklassiker-rund-um-dueren-am-weissen-sonntag.

Auf einem Rundkurs

Auch in diesem Jahr warten die Verantwortlichen des RSV, wie sie auf einer Pressekonferenz in der Dürener Sparkasse erläuterten, mit einer Neuerung auf: Gingen im vergangenen Jahr die Damen wegen eines Bundesligarennens in Kreuzau an den Start, so wird am 27. April eine Masters-Rennen an den Start. Die Fahrer der 50plus-Generationen werden wie die Schüler auf einem Rundkurs in Kreuzau den Sieger ermitteln. Das verspricht eine spannende Sache zu werden: „Die fahren auf Teufel-komm-raus“, sagte Stüttgen.

So gut die Vorbereitungen auch laufen – der RSV lobte ausdrücklich die Gemeinde Kreuzau – hat der Radsportverein an diesem Sonntag zwei Probleme: Zum einen wird am 27. April der Weiße Sonntag gefeiert, zum zweiten fehlen den Verantwortlichen auch deswegen 50 Fahrer. Informationen dazu erteilt Wolfgang Nießen unter Telefon 0171/6265033. Es gibt zumindest Verpflegung und 25 Euro.

DÜREN/KREUZAU. Freunde des Radsport freuen sich jedes Jahr darauf: Der Klassiker „Rund um Düren“ wird am Sonntag, 27. April, bereits zum 81. Mal ausgetragen. Start und Ziel ist zum vierten Mal die Hauptstraße in Kreuzau. Die reizvolle und sehr anspruchsvolle Strecke führt durch die Eifel, wobei beträchtliche Höhenunterschiede zu bewältigen sind.

DER RADSPORTVEREIN SUCHT NOCH STRECKENHELFER In diesem Jahr sehen sich die Verantwortlichen vom Radsportverein Düren vor besondere organisatorische Herausforderungen gestellt, weil der 27. April der Weiße Sonntag ist. Und der ist in den Orten entlang der Strecke mit ungewöhnlich viel Feiertagsverkehr verbunden. Weil viele mit den Kommunionkindern feiern, hat der RSV auch Schwierigkeiten, genügend Streckenhelfer zu finden. Rund 50 werden noch gesucht. Wer mitmachen will, kann sich Wolfgang Nießen unter Telefon 0171/6265033 melden.

Das größte Radsportereignis weit und breit ist bei den Aktiven dieser Sportart sehr beliebt. Und deshalb treten auch zahlreiche Spitzenfahrer an. Sie kommen aus ganz Deutschland sowie aus den Niederlanden und Belgien. In der Vergangenheit war „Rund um Düren“ für viele Radsportler der Beginn einer steilen Karriere, so zum Beispiel Dietrich Thurau, Hennes Junkermann, Burkhard Ebert und Burkhard Freienstein. Das Rennen in der Eifel gehört in Fachkreisen zu den „Top 10“ aller Eintagesrennen in der Bundesrepublik. 2005 und 2006 gehörte die Veranstaltung des RSV Düren zum Rennkalender der UCI Europe Tour. „Rund um Düren“ ist Bestandteil der Internationalen Deutschen Meisterschaft für Männer der Kategorie U23.

Die Strecke führt über etwa 135 Kilometer. Sie führt von Kreuzau nach Hürtgenwald, Kall, Strauch, Schmidt, Vossenack, Rollesbroich und über andere Straßen nach Kreuzau zurück. Das Hauptrennen der Eliteklasse wird um 13.30 Uhr gestartet. Bisher haben sich 18 Uhr Teams aus den Niederlanden, Belgien und Deutschland dafür angemeldet. Aus Düren kommt das „Cycleteam Hergarden“. Die besten Chancen werden dem niederländischen „Cycling Team Jo Piels“ und dem deutschen „Team Stölting“ eingeräumt. In beiden Mannschaften gehen namhafte Radsportler an den Start, die schon bei vielen Rennen auf sich aufmerksam gemacht haben.

Der Renntag beginnt mit der Männer C-Klasse, die um 8.40 Uhr auf die Reise geht. Es folgen die Junioren U19 (Start um 9.05 Uhr), die Schüler U13 (9.30 Uhr) und die Schüler U15 (ebenfalls 9.30 Uhr). Die männliche Jugend U17 tritt um 13.15 Uhr in die Pedale. Der Startschuss für die „Senioren Masters“ (Radsportler ab 50 Jahren) fällt um 13.20 Uhr. Hauptsponsor der Veranstaltung ist wieder die Sparkasse Düren.

 

Nachfolgend Bilder von Rund um Düren 2014

 

Rund um Düren 2014