Die Geschichte des RSV Düren e.V.

Nach dem Krieg versammelte Franz Küpper, ehemals Mitglied des Radsportvereins Düren 1910, Radsportbegeisterte um sich und gründete am 27. Juli 1949 eine Radsportabteilung innerhalb der Spielvereinigung Schwarz-Weiß Düren.
 
1967 beschlossen die Radfahrer von SW Düren, unabhängig zu werden.
 
In den folgenden Jahren entwickelten sich die Radfahrer immer mehr eigenständig, und so trafen sich die Mitglieder 1967, um ihre Unabhängigkeit zu erklären. Damit wurde der Radsportverein Düren gegründet. Untrennbar mit dem RSV verbunden ist das Rennen "Rund um Düren", das sich längst zu einem Radsportklassiker entwickelt hat. Ab 1949 setzte der Verein die Radfernfahrt, die bereits vor dem Weltkrieg stattfand, bis heute fort.
 
Manfred Donike prägte den Verein bis zu seinem Tod.
 
Kein Name ist so eng mit dem Verein verbunden wie Donike. Dr. Manfred Donike, in den 50er und 60er Jahren Deutscher Meister und Teilnehmer der Tour de France, später als "Doping-Professor" bekannt, wurde 1977 zum Vorsitzenden des RSV gewählt. Dieses Amt bekleidete er bis zu seinem Tod im Jahr 1995. Zu seinen Ehren wurde das Rennen "Rund um Düren" in "Prof. Dr. Manfred Donike Gedächtnisrennen" umbenannt. Seine drei Söhne, Manfred, Alexander und Andreas, setzten das Engagement ihres Vaters für den Radsport fort.
 
Zur Bedeutung der Jugendarbeit ein Zitat von Wulf Walther: "Der RSV Düren hat schon immer viele Talente und Nachwuchsfahrer aus der eigenen Jugend hervorgebracht."
 
Dass andere Vereine junge Talente vom RSV abwarben, war alltäglich, doch man ließ sich "nicht entmutigen". Der Verein sah seine Arbeit auch unter sozialpolitischen Gesichtspunkten, gemäß dem Motto: "Besser, die Jungen fahren mit dem Rennrad auf der Straße, als dass sie auf der Straße liegen."